Gemeinsames SPENDENPROJEKT

des Dombauvereins, der Evangelischen und der Katholischen Kirche Wetzlar

Wetzlarer Dom

Der DOM

braucht

Hilfe!

WERDE DOMRETTER!

Der Wetzlarer Dom muss restauriert werden!

Das wichtigste Wahrzeichen der Stadt Wetzlar ist der Dom, der hoch oben über der Altstadt thront. Er ist in seiner ungewöhnlichen Bauart einzigartig. Mit seiner Kombination aus einem romanischen und einem gotischen Turm gilt er als mittelalterliches Kleinod Hessens.

Der 1490 fertiggestellte gotische Turm mit seinen 51 Meter Höhe ist gefährdet. Wind und Wetter haben die dem Domplatz zugewandten Fassaden (West- und Südseite) angegriffen. Rasch fortschreitende Schäden drohen.

Schäden an

der Fassade

Schaden am Wetzlarer Dom 1
Schaden am Wetzlarer Dom 2
Schaden am Wetzlarer Dom 3
Schaden am Wetzlarer Dom 4
Schaden am Wetzlarer Dom 5

DOKUMENTATION DER SCHÄDEN

Regen, Schnee und Eis setzen den aus Sandstein gefertigten Fassadenelementen wie Wasserspeier, Kreuzblumen, Krabben und Skulpturen zu. Kleinste Risse und Auswaschungen vergrößern sich im Lauf der Jahrzehnte und führen zu Abplatzungen, die die Stabilität ganzer Bauteile bedroht.

Im November 2018 wurde daher eine Sicherheitsbefahrung beauftragt. Mit einem großen Hubsteiger konnten die fast 1.000 Quadratmeter der beiden Fassaden detailliert untersucht und fotografiert werden.

2,2 MIO. EUR WERDEN BENÖTIGT

Ihre Spende rettet den Dom!

Auf Grundlage der Untersuchungen wurden Sanierungskosten in Höhe von EUR 2,2 Mio. ermittelt. Allein das über 40 Meter hohe Gerüst für beide Seiten kostet etwa EUR 250.000. Es müssen mehrere hundert Quadratmeter Sandsteinfassade und eine Vielzahl bildhauerischer Elemente von Steinmetzen und Restauratoren manuell bearbeitet und konserviert werden. Dafür sind EUR 1,4 Mio. veranschlagt. Die übrigen Kosten fallen für Reinigung, Schuttbeseitigung und vorbereitende Arbeiten an.

Die evangelische und die katholische Kirchengemeinde und die Dombauverwaltung haben beschlossen, mit der Sanierung zu beginnen. Die Sanierung soll zwei Jahre dauern. 2020 werden zunächst die oberen Teile der Türme bearbeitet. Dann kann ein Teil des Gerüsts zurückgebaut werden. 2021 folgt die Sanierung der unteren Teile.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um das Restaurierungsprojekt zu realisieren!

SPENDENKONTO Domretter

IBAN: DE55 5155 0035 0002 1156 81
Kontoinhaber: Evangelische Kirchengemeinde Wetzlar für das Projekt Domretter

SPENDEN SIE JETZT DIREKT ONLINE –
AUCH OHNE PAYPAL KONTO!

Bitte vermerken Sie auf Ihrer Überweisung Namen, Adresse und E-Mail, damit wir Ihnen eine Spendenquittung schicken können.

Wir werden Sie regelmäßig über die Spendenaktion und den Stand der Restaurierungsarbeiten auf dem Laufenden halten.

Romanik, Gotik und Barock treffen sich

Die Geschichte des Wetzlarer Doms

Aus der Nähe wird sichtbar, was den Dom aus baugeschichtlicher Sicht so interessant macht: Die Fassade ist unfertig; der geplante zweite gotische Turm gelangte nie über das Sockelgeschoss hinaus. Ein großes Mittelportal ist angelegt – doch es fehlt die Treppenrampe, um zu ihm hinaufzusteigen. Hinter der prachtvollen gotischen Fassade der Westseite befindet sich der Heidenhof mit seiner massig gedrungenen romanischen Fassade und seinem Turm. Beide Baustile aus unterschiedlichen Jahrhunderten vereinen sich zu einem einmaligen Kirchenbau-Ensemble.

DENKMAL DER

Geschichte


Der alte Teil jener spätromanischen
Basilika

Der alte Teil ist der Rest jener spätromanischen Basilika, die Stift und Stadt zugunsten eines imposanten Kirchenbaus abbrechen wollten.

Dass es zwischen Stadt und Stift Streit wegen der Baufinanzierung geben könnte, dass die Stadt gegen Ende des 14. Jahrhunderts in eine düstere Wirtschaftskrise schlittern sollte, die im Bankrott endete, und dass schließlich die Reformation Stadt und Land polarisieren würde – wer hätte das voraussehen können? Der Kirchenbau jedenfalls kam nur langsam und schubweise voran, unterbrochen von jahrzehntelangen Pausen. So dauerte es 260 Jahre, bis der Wetzlarer Dom in seiner heutigen Pracht fertiggestellt wurde.


Natürlich zogen die mit den Bauarbeiten beauftragten Bauhütten zu anderen Baustellen weiter, neue kamen – und mit ihnen neue Stilideen, neue Konstruktionstechniken und neue Pläne.

Als um 1490 der südliche der beiden geplanten Türme einen hölzernen Spitzhelm erhalten hatte, wurden die Arbeiten eingestellt. Der Helm wurde 1561 durch einen Blitzschlag zerstört, um 1590 wurde eine neue Haube aufgesetzt, in deren Form sich die Renaissance verabschiedete und der Barock schon spürbar ist. So hat von der Spätromanik bis zum Barock jede Epoche der deutschen Kirchenbaukunst ihren „Fingerabdruck“ am Wetzlarer Dom hinterlassen.

Der alte Teil jener spätromanischen
Basilika

Als sich die Wetzlarer mit der Reformation dem lutherischen Glaubensbekenntnis zuwandten, teilte man sich die Kirche und so blieb es bis heute: Katholische und evangelische Gemeinde benutzen denselben Altar und dieselbe Orgel.